Volksgruppe hängt am Tropf der Sozialhilfe

Für die meisten Menschen ist Grönland die Insel des Eises. Sie ist ein Naturparadies in einer Welt, in der landschaftliche Schönheit kaum mehr eine Rolle zu spielen scheint. Doch auf Grönland gibt es auch Schattenseiten. Nur die Wenigsten wissen beispielsweise, dass in Ostgrönland eine kleine Volksgruppe zu 100 Prozent am Tropf der Sozialhilfe hängt.

Sie auf das Geld des dänischen Staats angewiesen. Fortschritte der modernen Welt scheinen hier vor allem eines hervorgerufen zu haben – eine Totengräberstimmung. Seitdem die Moderne rund um Tasiilaq Einzug gehalten hat, sind es vor allem die Inuit, die darunter leiden. Ihnen wurde zusehends ihre traditionelle Lebensgrundlage genommen.

Heute wird Ostgrönland von zwei Aspekten geprägt. Dabei handelt es sich zum einen um die Ausrottung seiner Lebensgrundlage und zum anderen um die unerreichbaren Träume. Alle zwei Wochen bekommen die Menschen Sozialhilfe. Für wenige Minuten scheinen sie sich jeden Traum erfüllen zu können, den es gibt.

Um überleben zu können, müssen die Menschen in Ostgrönland raus auf den Fjord. Sie müssen jagen und fischen. Häufig reicht das Geld nicht einmal von einem zum nächsten Zahltag. Die einstige Kolonialmacht Dänemark pumpt jedes Jahr rund dreieinhalb Milliarden Kronen in die Insel.

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