Südgrönland – üppige Vegetation und Spuren der Vergangenheit

Grönland wird durch Eis und Gletscher geprägt. Doch die größte Insel der Welt beheimatet auch einen Landstrich, bei dem man auf eine üppige Vegetation trifft. Im Süden von Grönland trifft man auf ein vergleichsweise mildes Klima, das eine überraschend vielseitige Flora und Fauna zulässt. Hier stößt man auf Bäume, die bis zu sieben Meter hoch gen Himmel ragen. Durch sie hinterlässt der Süden im Grönland Urlaub bereits auf den ersten Blick einen grünen Eindruck, der für die Insel an sich außergewöhnlich ist. Doch nicht nur die Natur macht Südgrönland zum beliebten Ziel bei Reisenden. Es sind ebenso die zahlreichen Reminiszenzen an die Vergangenheit, die der Region zu einer gewissen Bekanntheit verhelfen. So findet man hier zahlreiche Ruinen, die aus der Zeit der Wikinger stammen. Die schönste Stadt des Südens ist Qaqortoq. Mit ihr präsentiert sich das bekannteste Ziel für den Grönland Urlaub in dieser Region. Bekannt ist Südgrönland aber auch für die hervorragenden Möglichkeiten, die für Wanderer und Alpinisten vorhanden sind.

In Südgrönland auf den Spuren der Wikinger

Südgrönland war schon immer die Region der Insel, die am leichtesten bewohnbar war. Nicht zuletzt deswegen gingen in diesen Gefilden vor mehr als 1000 Jahren erstmals die Wikinger an Land. Noch heute gilt der Süden als Eingangstor zu Grönland und so wundert es kaum, dass die meisten Urlauber diese Region zuerst kennenlernen. Die großen Orte des Südens lassen sich hervorragend mit Flugzeugen und Boot erreichen. Südgrönland wird von zahlreichen Wanderwegen durchzogen, die heute international bekannt sind. Immer wieder stößt man in diesen Gefilden auf Schafe, die dafür sorgen, dass die Wanderwege frei von Gras sind.

Die Anfänge in Südgrönland

Verbringt man den Grönland Urlaub im Süden trifft man zwangsläufig auf Orte, die an die Historie erinnern. Immerhin war Südgrönland der Ort, an dem sich die ersten Normannensiedlungen außerhalb von Norwegen und Island befanden. Die einst vorhandene Eystribygd erstreckte sich angefangen von Narsarsuaq bis hin zu Nanortalik. In den besten Zeiten lebten in der Ostsiedlung rund 4000 Siedler. Erst im 15. Jahrhundert verschwanden sie aus der Region. Doch bis heute ist ihr Verschwinden weitestgehend ungeklärt. Ein wichtiger Wirtschaftszweig in Südgrönland ist die Schafzucht. Südgrönland erstreckt sich zwischen der Kommune Paamiut und Kap Farvel. Die Küste wird von zahlreichen Fjorden gesäumt, in denen man während des Sommers nahezu unzählige Eisberge entdeckt. In Narsarsuaq befindet sich der zweitgrößte Flughafen von Grönland. Nicht zuletzt deswegen ist die Stadt von immenser Bedeutung für die Region. Heute wird sie gern als das Tor zum Süden bezeichnet.

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