Polarnacht auf Grönland zwei Tage zu kurz

© Jens Korallus (Selbstauslöser) / pixelio.de

In diesem Jahr ist die Polarnacht auf Grönland zwei Tage zu kurz. Normalerweise geht die Sonne auf Grönland nach der Polarnacht erst wieder am 13. Januar auf. In diesem Jahr war das Zentralgestirn in Ilulissat bereits am 11. Januar zu sehen.

Um 12:56:57 Uhr zeigte sich in der grönländischen Stadt Ilulissat erstmals die Sonne nach der langen Polarnacht. Damit endete die Polarnacht 2011 zwei Tage früher wie normalerweise. Nach Aussagen von Wissenschaftlern der Universität Grönland muss dieses Phänomen auf das schnelle Schmelzen des grönländischen Inlandeises zurückgeführt werden.

Die Forscher erklärten, dass eine andere Ursache, die sich auf die Rotation der Erde bezieht, ausgeschlossen werden kann, da sich die Konstellation der Gestirne nicht verändert hat.

In den Küstenbereichen von Grönland lag die durchschnittliche Temperatur im Dezember weit über dem eigentlichen Normalwert. Studien zufolge waren die Temperaturen durchschnittlich drei Grad zu hoch. Die höheren Temperaturen unterstützen die Gletscherschmelze im Sommer. Erstmals seit der Wetteraufzeichnung regnete es am 1. Dezember 2010 im Ort Kuujjuaq auf Grönland.

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