Inuit fordern Beteiligung an Rohstoffförderung

Die Inuit wollen ebenso wie andere vom Öl profitieren. Auf einer Konferenz in Kanada wollen sie nun eine Beteiligung an der Rohstoffförderung in der Arktis durchsetzen. Darüber hinaus wollen die Inuit Richtlinien, durch die eine nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung des Lebensraums garantiert wird.

Aqqaluk Lynge aus Grönland, Vorsitzender des ICC, erklärte am Wochenende, dass die Zeit des Kolonialismus vorbei sei. Er betonte zum Abschluss der Konferenz abermals, dass es sich bei der Arktis um den Ort handelt, an dem die Inuit leben. Bei der ICC handelt es sich um die Dachorganisation der 150.000 Inuit von Grönland, Alaska, der sibirischen Tschuktschen-Region und Kanada.

Der Druck auf das Gebiet der Inuit wächst beachtlich. Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die steigende Nachfrage nach Rohstoffen lassen diesen steigen. Heute werden in den küstennahen Gebieten des Eismeeres und auf dem Festland rund 22 Prozent der unentdeckten Öl- und Gasvorräte vermutet. Daneben finden sich in der Arktis Uran, Kupfer, Zink und Diamanten.

Auf der Konferenz in Kanada standen auch die Schiffsrouten durch die Arktis zur Debatte. Durch Eisbrecher werden für die Inuit wichtige Eisflächen aufgebrochen. Sie nutzen sie, um zu ihren Jagdgebieten zu gelangen.

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