Eismassen auf Grönland von Wissenschaftlern vermessen

Eine satellitengestützte Vermessung der Veränderung der Eismassen auf Grönland sollte detaillierte Ergebnisse über die Entwicklungen auf der größten Insel der Welt liefern. Nun wurden die Ergebnisse von Wissenschaftlern vorgestellt. Bei der Studie wurde die Kombination von verschiedenen Satellitenmessungen als Basis genutzt. Die Ergebnisse verdeutlichen das Abschmelzen des grönländischen Eisschildes.

Mit den Ergebnissen ist es den Forschern in der Tat gelungen, einen wichtigen Beitrag zum beobachteten Anstieg des Meeresspiegels zu liefern. Auch weiterhin verliert der grönländische Eisschild an Masse. Pro Jahr trägt er rund 0,7 Millimeter zur Veränderung des Meeresspiegels bei. Aktuell verändert sich der Meeresspiegel mit rund 3 Millimetern pro Jahr.

Die aktuelle Studie vermittelt aber auch ein differenziertes räumliches Bild zur Eismassenveränderung auf der größten Insel der Welt. Im Südwesten und Nordwesten von Grönland gestaltet sich der Massenverlust am größten.

Die nun gewonnenen Resultate wurden durch einen neuen Vergleich von drei unterschiedlichen Arten von Satellitenbeobachtungen gewonnen. Dazu gehörte unter anderem die Messung der Änderung der Erdanziehungskraft, die durch die Eismassenänderung mit dem Satellitenpaar GRACE erfolgte.

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