Die beste Reisezeit für den Grönland Urlaub

Grönland ist ein hervorragendes Ziel für den Aktivurlaub. Doch nicht zu jeder Jahreszeit können alle Aktivitäten ohne Einschränken durchgeführt werden. Die Insel hat zu jeder Jahreszeit ganz besondere Reize zu bieten. Für Wanderungen ist die Zeit zwischen Anfang Juli bis Anfang September ideal. Zauberhafte Schneelandschaften präsentieren sich im März und April. Die Schneeverhältnisse eignen sich hervorragend für Ausflüge auf Skiern, mit dem Schneescooter oder dem Hundeschlitten. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit vergleichsweise niedrig. März und April gehören zudem zu den trockensten Monaten auf Grönland und ermöglichen Aktivurlaubern beste Rahmenbedingungen.

Der Grönland Urlaub im Sommer

Der Sommer ist für einen Grönland Urlaub ideal. Während der Jahreszeit ist es auf der Insel vergleichsweise warm. Von Juni bis August wird Grönland durch die Mitternachtssonne geprägt, die das Land in ein ganz besonderes Licht taucht. Die langen Tage und die hellen Nächte laden zu Abenteuern und Aktivitäten aller Art ein.

Sehr stabile Wetterlagen finden sich im September und Oktober. In dieser Zeit sind die Nächte auf Grönland meist klar, sodass man sich von den tanzenden Polarlichtern am Himmel verzaubern lassen kann. Am häufigsten treten die Nordlichter von Ende August bis Anfang November im Süden von Grönland auf. Aber auch von Mitte Februar bis Anfang April sind die Chancen, die tanzenden Polarlichter zu Gesicht zu bekommen, hervorragend.

Das Klima auf Grönland

Das Klima auf Grönland ist arktisch und so liegt die Jahresdurchschnittstemperatur im unteren Bereich. Auch in den wärmsten Monaten des Jahres klettern die Thermometer meist nicht höher als 10° Celsius. Trotz der niedrigen Temperaturen lassen sich klimatische Unterschiede ausmachen, die sich nicht nur auf den Süden und den Norden des Landes konzentrieren. Auch an der Küste von Grönland muss mit unterschiedlichen Verhältnissen gerechnet werden. An einzelnen Küstenabschnitten ist das Meer auch im Winter eisfrei. Während des Sommers kühlt das Meer die Luft. Hingegen sorgt es im Winter für eine leichte Erwärmung. In den Regionen, die sich südlich des Polarkreises befinden, fällt das Thermometer im Winter nur sehr selten unter die 10°-Celsius-Marke. Im Norden und in Kangerlussuaq muss hingegen mit bis zu -30° Celsius gerechnet werden. Durch die niedrige Luftfeuchtigkeit empfinden Menschen die Temperaturen jedoch als wesentlich milder.

Grönland wird von einer gigantischen Meeresströmung umgeben, die das Klima entscheidend beeinflusst. Die stabilen Temperaturen während des Sommers werden durch die Mitternachtssonne erreicht. Besonders deutlich präsentiert sich die Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises. So prägt sie das Leben in Qaanaaq ganze vier Monate. Verbringt man den Grönland Urlaub im Süden der Insel muss immer wieder mit Niederschlägen gerechnet werden. Vergleichsweise trocken ist es hingegen im Norden. Im Süden liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 1400 mm pro Jahr. Hingegen kann sie im Norden mit nur 800 mm definiert werden.

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