Deutsche Werften bauen neue Schiffe für Grönland

Wolgast

anschi / pixelio.de

Die deutschen P+S Werften in Stralsund und Wolgast arbeiten aktuell am Bau von fünf neuen Schiffen für Grönland. Die eisgängigen Spezialfrachter werden künftig unter dem Dach der Reederei Royal Arctic Line eingesetzt. Bereits 2012 sollen sie abgeliefert werden. Wie eine Sprecherin der P+S Werften erklärte, sollen die fünf Arctic Cargo Vessels sechs ältere Schiffe der grönländischen Flotte ablösen.

Auf Grönland werden die neuen Schiffe künftig zur Versorgung von küstennahen Orten und Forschungsstationen eingesetzt. Die P+S Werften erklärten, dass der größte Neubau eine Länge von 113 Metern haben wird. Zudem soll das Schiff eine Breite von 23 Metern haben. Neben 600 Containern soll es zudem Platz für weitere 12 Personen neben der Besatzung bieten. Die beiden kleineren Schiffstypen, die jeweils im Doppelpack für Grönland gebaut werden, werden Platz für 108 beziehungsweise 36 Container bieten.

Durch sie soll die Grundversorgung von kleineren Siedlungen sichergestellt werden, die sich an der Küste von Grönland befinden. Durch die eigenen Bordkräne können die Spezialschiffe auch in Hafenbereichen be- und entladen, die unbefestigt sind. Die P+S Werften betonten, dass alle Schiffe für Fahrten in Gebieten mit Temperaturen von bis zu minus 35 Grad Celsius ausgelegt sind.

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