Der eisumschlungene Osten von Grönland

Die meisten Besucher der größten Insel der Welt verbringen ihren Grönland Urlaub in den bekanntesten Städten der Insel. Diese haben in den vergangenen Jahren einen modernen Anstrich erhalten und bieten eine überraschend gute Infrastruktur. Nur wenige wagen sich in den Osten der Insel, der noch heute vom Eis umschlungen wird. Bekannt ist Ostgrönland vor allem bei Alpinisten und Wanderern, die die herbe Schönheit der Natur ab dem ersten Moment genießen. Die zerklüftete Küste und die abwechslungsreiche Gletscherwelt schaffen optimale Gefilde für Wanderer und Alpinisten und sorgen auch bei einem längeren Aufenthalt für die Vielfalt, die sich viele im Grönland Urlaub wünschen. Die Natur präsentiert sich in Ostgrönland mit einer herben Schönheit, die zweifelsohne nicht jeden Geschmack trifft. Doch auch der Lebensrhythmus ist anders wie in vielen anderen Bereichen des Landes. Die wenigen Menschen, die in diesen Gefilden leben, richten sich nach dem Wetter und dem Eis. Vor der Ostküste von Grönland befindet sich ein dichter Packeisgürtel, der auch im Sommer kaum an Größe verliert. Er ist schwer passierbar und gehört zu den ersten Herausforderungen, die es heißt im Grönland Urlaub zu meistern.

Die Besonderheiten von Ostgrönland

Die meisten Gletscher, die Ostgrönland prägen, reichen vom Inlandeis bis zum Meer. Bis heute gibt es an der Ostküste nur zwei Regionen, die eisfrei sind. In diesen Regionen befinden sich die beiden bekanntesten Orte der Region. Es handelt sich um die Nachbarorte Ammassalik und Ittoqqortoormiit. Sie liegen rund 800 km voneinander entfernt. Zwischen ihnen besteht eine direkte Flugverbindung, die über Kangerlussuaq führt. Von den Einheimischen wird Ostgrönland als Tunu bezeichnet. Der Name kann im Deutschen mit dem Wort Rückseite gleichgesetzt werden. Oft werden die Menschen, die hier leben als Grönländer zweiter Klasse bezeichnet. Dabei wurden in diesen Gefilden lediglich die Traditionen länger bewahrt, die die Insel seit jeher prägen.

Zu Besuch in Kulusuk

Ostgrönland war nicht immer die Vorzeigeregion der Insel und ist sie auch bis heute nicht. Grund dafür ist insbesondere die Siedlung Kulusuk, die in der Vergangenheit einen eher schmutzigen Eindruck hinterließ. Viele Besucher, die einen Grönland Urlaub planten, hielten sich für wenige Stunden in Kulusuk auf und waren weder von der Siedlung noch von deren Besonderheiten begeistert. Doch wer einen Blick in die Vergangenheit wirft, versteht auch das Bild von Kulusuk. In den Jahren von 1959 bis 1991 befand sich in der Siedlung eine amerikanische Radarstation. Die Mitarbeiter, die in dieser tätig waren, nutzten die Frauen der Siedlung als Prostituierte. Die Einheimischen selbst erwarteten von den Fremden nicht viel, sondern lediglich, dass sie ein bisschen Geld in die Region brachten.

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5 Antworten auf Der eisumschlungene Osten von Grönland

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