Den Eisschild im Grönland Urlaub entdecken

Oft sind es im Grönland Urlaub die Gletscher, die die Menschen aufgrund ihrer Größe und ihrer Beschaffenheit begeistern. Sie zeigen sich mit einer Fülle an Besonderheiten, die nicht selten einem Superlativ gleichkommen. Eines der bekanntesten Ziele auf Grönland Reisen ist der Eisschild der Insel. Er erreicht eine Höhe von circa 3.240 Metern über dem Meeresspiegel. An dieser Stelle erreicht das Eis auf Grönland eine Stärke von 3500 m. In diesem Bereich liegt das Grundgestein unterhalb des Meeresspiegels. Der Eisschild gehört seit jeher zu den Zielen von Wissenschaftlern. In den letzten Jahren wurden immer wieder Eiskernbohrungen im Scheitelbereich vorgenommen. Durch diese konnten interessante Einblicke gewonnen werden, die sich mit der Klimageschichte der Erde auseinandersetzen.

Die Besonderheiten der Gletscher im Grönland Urlaub kennenlernen

Die Gletscher gehören zu Recht zu den aufregendsten Zielen im Grönland Urlaub. Sie werden heute in zwei Gebiete unterteilt. Neben dem Nährgebiet handelt es sich um das Zehrgebiet. Für das Nährgebiet ist es typisch, dass im Jahresdurchschnitt mehr Schnee fällt als abtaut. Diese Verhältnisse sind im Zehrgebiet umgekehrt. Typisch für frischen Schnee sind die stark verzweigten Kristalle. Diese  sind in älterem Schnee kaum mehr enthalten. Im Laufe der Zeit verwandelt sich älterer Schnee in sogenanntes Firneis. Durch die Last der aufliegenden Schichten, die im Gletschereis vorhanden sind, unterzieht sich das Firneis ab einer Stärke von 30 bis 50 Metern erneut einem Wandel.

Den Verlauf der Gletscherspalten im Grönland Urlaub entdecken

Gletscher bewegen sich unterschiedlich schnell. Als schnellster Gletscher der Welt gilt der Ilulissat. Interessant ist aber auch der Verlauf der Gletscherspalten. Sie lassen verschiedene Rückschlüsse auf den Untergrund zu. So entstehen zum Beispiel durch Geländeunebenheiten verschiedene Spalten im spröden Eis. Diese Spalten können eine Tiefe von bis zu 20 Metern erreichen. Meistens verbreitet sich der Eisstrom am Ende der Gletscherzungen. In der Regel ist die Fließgeschwindigkeit in der Mitte einer Gletscherzunge höher als am Rand. Allerdings sind die Unterschiede gering. Am Rand wird das Eis jedoch durch den Felsuntergrund gebremst.

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