Belastung mit Methylquecksilber bei Grönland sinkt

Die Meereisschmelze fördert immer deutlicher den Schadstoffabbau. Während die Belastung mit Methylquecksilber östlich von Grönland seit Jahren sinkt, hat sie im kanadischen Teil der Arktis auch weiterhin zugenommen.

Seit jeher gelten die arktischen Breiten als weltweites Endlager für Quecksilberemissionen. Sie werden mit den Meeresströmungen und den Winden eingetragen und lagern sich schließlich im Eis ab. Das Flüssigmetall wird von den Mikroorganismen schließlich in toxisches Methylquecksilber umgewandelt.

Nun scheint dieser verhängnisvolle Prozess jedoch durch das zunehmende Schwinden der Meereisdecke behindert zu werden. Das Umweltgift zerfällt nun leichter in das elementare Quecksilber, das als weniger kritisch angesehen wird. Nicht nur östlich von Grönland ist die Belastung mit Methylquecksilber in den letzten Jahren zurückgegangen. Ein ähnliches Bild zeigt sich nach Erklärungen von Forschern um David Point auch rund um Island.

Im östlichen Nordpolarmeer vollzog sich der Eisverlust nach Aussagen der Forscher rascher und stärker als im westlichen. Aus diesem Grund hat sich die Eisbedeckung in der jüngeren Vergangenheit in den beiden Regionen auch unterschiedlich entwickelt.

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